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Es sind 10 anstehende Veranstaltungen vorhanden - Seite 1 / 2

22
Jan
2018
poetry slam
bühne
Moderation: Thilo Dierkes & Jonathan Löffelbein, Gast: Leticia Wahl Januar. Monat über Bord geworfener Zukunftspläne und vergessener Vorsätze! Ein kalter Wind zieht durch die Straßen, der Frühling ist noch fern - und langsam, ganz langsam regen sich in den Keks- und Kuchenkrümmelhaufen vorüber-

geschrittener Feiertage einige Menschen. Denn: Die Antidepressiva gehen zur Neige, Zuhause ist ein leerer Ort, DAS GROßE EREIGNIS* aber wird für euch da sein!
Wir haben die Ehre, die erste Veranstaltung im neuen Jahr mit Leticia Wahl begehen zu dürfen; ihres Zeichens Marburgerin, jung, hessische Vizemeisterin im Poetry Slam 2017. Das Versmaß, es macht klick klack und ratatatatat.
 
*Veranstaltung zum Konsum von Texten und tiefgrünen Alkoholika, vielleicht mit Publikumsinteraktion, in jedem Fall besser als alle anderen potentiellen Pläne für einen Montagabend, moderiert - wie immer - von Thilo Dierkes und Jonathan Löffelbein.
“Der schönste Auftritt meines Lebens!“ - Marvin Suckut
“Große Koalition der Herzen.“ - Fabian Navarro
“Ich hatte über weite Strecken Spaß.“ - Lisa Christ

Eintritt: AK: 5,- €

 

03
Feb
2018
RnR
punk
garage
bühne
Ein Swamp Konzert. Die beiden Gitarrenhelden Lee Bains und Eric Wallace sowie das rhythmusgebende Duo Adam (Bass) und Blake (Schlagzeug) Williamson werden als junge Vertreter des Southern Rock gehandelt. Ein Genre, das Glück und Unglück in die Musikwelt gebracht, für lichte Höhen und verschattete

Schlammsuhlen gesorgt hat. Der seit fünf Jahren aktive Vierer nimmt das Erbe bewusst auf sich, dengelt das rostzerfressene, stumpfe Sensenblatt aber mit Verve und nach eigenem Gusto.

Heimatliches Zentrum der Glory Fires ist Birmingham in Alabama. Wo einst die Cherokee ihre Bogen spannten und später Stahlindustrie und Rassenhass florierten, herrscht heute allumfassende Stagnation. Ein moralisch-wirtschaftlicher Niedergang, der politischen Rattenfängern und Lügenmäulern den Weg geebnet hat. Auch davon handeln diese Songs. In „Whitewash“, dem fantastischen, fast sanften Songwriterjuwel, ist von einem Leben „beneath the TV, the flag and the cross“ die Rede. Demonstriert wird hier, was dagegen wappnet: Auflehnung mittels Geschwindigkeit, Tumult, Aufrichtigkeit. Inmitten dieses Szenarios ist der von chorischen Kinderstimmen unterströmte „Crooked Letters“-Fluss das auf 6.20 Minuten gedehnte Meisterstück.

Die Riff-gesteuerte und mit Gospel, Country und Power-Pop gewürzte Unternehmung – jeder Song zündet, keine Durchhänger – wurde unter der Regie von Tim Kerr live im Studio eingespielt. Schwitzend, unrasiert, nie ohne Jeansjacke. Manchmal ein Lachen, Gesprächsfetzen. Der Verschleiß an Saiten und Schlagzeugstöcken dürfte immens gewesen sein.

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass in Birmingham neben Sun Ra und Emmylou Harris auch Hardrock Gunter aufgewachsen ist. Als Rockabilly-Pionier hat er vor fast sieben Jahrzehnten den Titel „Birmingham Bounce“ an den Start gebracht. Eine Detonation, die bis heute nachwirkt.

website facebook

Eintritt: AK: 12,- €

 

 

10
Feb
2018
indie
country
bühne
Susto bezeichnet im Volksmund Lateinamerikas den Zustand, wenn sich die Seele vom Körper trennt und könnte grob als Panikattacke übersetzt werden. "Ich hatte einen Traum. Wir lebten auf der Straße und waren auf harten Drogen". Ein ziemlich heftiger Anfang für einen ruhigen Song. Es könnte ein Song-

text sein, der billig Rock'n'Roll Klischees bedient, wäre die Band die den Song geschrieben hat nicht SUSTO. Schonungslos aufrichtig von den Schrecken und Freuden des Lebens zu erzählen ist nur eine ihrer Qualitäten. Dazu kommen ihre Songs, die weitläufige Klangwelten zwischen Indierock, kontemplativem Pop, Alternative Country und einer Fülle weiterer Südstaaten-Roots erschaffen. Der Song "Hard Drugs" ist nur eines von vielen Beispielen auf ihrem neuen Album, mit dem sie diese Qualitäten unter Beweis stellen.

Dieses Album heißt "& I'm Fine Today" und mit dem hat die Karriere von Susto in den Staaten ordentlich Fahrt aufgenommen. Das Album bekam großartige Kritiken, die Band tourte unaufhörlich, trat in mehreren großen überregionalen TV-Shows auf und ist nun nicht mehr nur eine lokale Größe in South Carolina, sondern eine Band auf dem Sprung, USA-weit den Durchbruch zu schaffen.

Nach einer Tour quer durch Europa im Vorprogramm für Band Of Horses  im vergangenen August ist es jetzt Zeit für eine neue Europatour, diesmal als Hauptact. SUSTO sind von Januar bis März in Holland, Deutschland, England, Schweden und Norwegen unterwegs.

Dabei wollte Justin Osborne, der Kopf von SUSTO, eigentlich eine Pause einlegen. Seit er 15 Jahre alt war, schrieb er Songs und nahm Alben auf und hatte mit 26 das Gefühl, ausgelaugt zu sein. Er löste seine Band Sequoyah Prep School auf und zog nach Kuba. Er dachte, für eine Weile ohne Musik machen auszukommen, aber die Songideen kamen dennoch ohne Pause. Zurück in Charleston, South Carolina schrieb er weiter an dem Material, das zum Grundstock des 2014er Debüts von Susto werden sollte. Da machte ihn sein Produzent Wolfgang Zimmerman mit Johnny Delaware bekannt, einem Gitarristen und Songwriter, der gerade in die Stadt gezogen war, um mit Zimmerman ein Album aufzunehmen.
Aus der Zusammenarbeit enstand ihr Debütalbum, das sie in Eigenregie veröffentlichten. Mit Corey Campbell (Gitarre, Tasten und Gesang), Jenna Desmond (Bass) und Marshall Hudson (Schlagzeug, Perkussion) wurde eine Band zusammen gestellt und die Clubs unsicher gemacht. Schnell erreichten sie lokalen Kultstatus und zu den Fans der ersten Stunde gehörte auch Ben Bridwell von der Band Of Horses.

Mit ihrem zweiten Album erweitern sie ihr musikalisches Spektrum. Schicken den sphärischen Country Rock auf eine neue Umlaufbahn, schichten seufzende Keyboards und gallopierende Rhythmen aufeinander, stellen wehmütige Melodien neben krachige Gitarrenausbrüche. Und schaffen ein klanggewaltiges Fundament für die Texte, die beim mehrmaligen Hören wachsen und sich im Kopf festkrallen.

website facebook bandcamp

Eintritt: VVK: 10,- € (zzgl. Vvk-Gebühr bei BZ Kartenservice und reservix.de, AK: 13,- €

 

 

 

14
Feb
2018
poetry slam
bühne
Der Poetry Slam im Räng Teng Teng erfreut sich äußerster Beliebtheit. Auf der Eckbühne des "schönsten Westernpuffs Freiburgs" trifft sich immer am zweiten Mittwoch im Monat die regionale Slam-Szene, liefern sich Debütanten und gestandene Lokalmatadoren einen hitzigen Kampf um die Dichterkrone

des Abends: ein bisschen gemütlicher aber kein bisschen weniger enthusiastisch!

Kartenreservierung bitte per Nachricht an die Poetry Slam Facebook Seite

24
Feb
2018
indie
singer songwriter
pop
bühne
blues
„Ihr minimalistisches, dabei rasant wogendes Blech entwickelt einen verblüffenden Groove.“ - Süddeutsche Zeitung „Die Melancholie, die Traurigkeit, die Müdigkeit, ein Lebensgefühl von Freude und Dankbarkeit, Szenen und Beobachtungen versuchen wir in unseren Liedern, in unserem Auftreten und in den

Videos zu vereinen.
Das leicht Endlose und die Lust auf Ekstase entdecken wir immer wieder neu. Es geht um Freud und Leid, um Einsamkeit oder pure Zufriedenheit und überdruckventilische Ausschüttung. Wir sind vier Freunde, die gerne miteinander musizieren, Gefühle transportieren und unterhalten. Wo die geeigneten Plätze sind, in denen unser Spielen die gewünschte Wirkung bringt, lässt  sich nicht pauschal sagen. Es passt so gut wie überall und das Ideal bewegt sich zwischen Kneipe, Club, Hausbank, Natur und U-Bahnschacht. Wir lieben es, bedingungslos zu spielen, überraschend, spontan und dabei von den Menschen belauscht zu werden.“ - O-Ton Kofelgschroa

Matthias Meichelböck – Tenorhorn,  Martin von Mücke – Helikontuba, Michael von Mücke – Flügelhorn und Gitarre,  Maxi Pongratz – Akkordeon, gründeten die Band 2007. Als „Kofelmusik“ spielten sie noch nahe an traditioneller Volksmusik, und benannten sich nach dem Hausberg Oberammergaus, eben dem Kofel. Als dann aber das Geschrei dazu kam, änderte sich auch ihre Musik. Denn das „Gschroa“ oben auf dem Kofel ist für die Band auch ein Bild für ihren Heimatbezug, den sie selbst als schizophren bezeichnen.
Von außen betrachtet kann man die KOFELGSCHROA-Musik am besten so beschreiben:
Der Dialekt markant, die Instrumente immer noch nah an einer typischen Volksmusikbesetzung, der ein- bis dreistimmige Gesang trifft sich oder auch nicht, die Mollakkorde korrigieren ganz plötzlich das Überschäumende und Ausufernde in ihren langen und ganz langen Stücken, wo die Länge dem Song die Tiefe und die Qualität gibt. Die Texte werden gesprochen, gerufen, gesungen und dann gerne auch versetzt, zusammen und öfter. Ob nun die Wäsche an der Sonne trocknet, der kleine Bub Ball mit der Hauswand spielt, oder Oberammergau zum nicht enden wollenden Mantra wird, das was gesagt werden will und muss, umgarnt und fesselt uns als Zuhörer und zaubert Bilder in unseren Kopf, die gepaart mit wunderschönen Melodien zum Sog werden und einen tagelang begleiten können. Das Dadaistisch-Komische, der Minimalismus und die Einfachheit, das Abgedrehte und Verträumte, das sind Kofelgschroa, die Band aus  Oberammergau.

website Label facebook

Eintritt: VVK: 17,00 € (zzgl. Vvk-Gebühr bei Flight 13 Records, BZ Kartenservice und reservix.de, AK: 20,- €